Einreichpläne und Bauverhandlung

So wird unser Haus mitsamt Carport also mal aussehen

So wird unser Haus mitsamt Carport also mal aussehen

Nachdem wir das Grundstück endlich unser Eigen nennen konnten, kam Schwung in die Sache und wir konnten den nächsten Schritt, die Baugenehmigung, angehen. Zuerst mussten wir die Einreichpläne, in denen beispielsweise die vom Architekten gezeichneten Grundrisse und der Energieausweis enthalten sind, in vierfacher Ausfertigung bei der Gemeinde einreichen. Diese haben wir fertig zum Unterschreiben von Town & Country bekommen. Hierfür kamen wir erstmals mit Franjo Bozic, einem der Geschäftsführer von BKS, der sich um unsere Planung kümmert, in Kontakt, wenn auch nur über E-Mail. Dass wir nur Kontakt per E-Mail hatten, machte die Kommunikation anfangs etwas kompliziert für uns, da wir Pläne abnehmen sollten und uns nicht sicher waren, bis in welches Detail. Nach ein paar Mail-Wechseln, bei denen sich auch Markus Mader noch einmal einschaltete, hatte sich das aber auch schnell erledigt. Mein Mann und ich haben es uns dann nochmal genau angesehen, wobei es vor allem auf den Grundriss des Hauses, Platzierung der Fenster usw. ankam. Es war noch immer alles, wie wir es uns gedacht hatten, wir konnten die Pläne abnehmen und die Einreichpläne konnten fertig gestellt werden. Sonst mussten wir uns hier um nichts weiter kümmern.

Beim Abgeben auf der Gemeinde nahm sich der Zuständige gleich Zeit, sie mit meinem Mann durchzugehen. Wir sollten dann noch die bestehenden Verträge zur Dienstbarkeit und der Abstandsnachsicht zu einem anderen Grundstück und einen aktuellen Plan, in den auch die Nachbarhäuser, die teilweise erst in den letzten Jahren gebaut worden waren, eingezeichnet sein sollten, nachreichen. Da dieser Plan erst noch vom Architekten erstellt werden musste, verzögerte es sich noch um eine Woche, und die Unterlagen bei der Gemeinde waren erst direkt vor den Weihnachtsfeiertagen komplett. Glücklicherweise arbeitet die Gemeinde sehr schnell, weshalb wir bald nach Dreikönig die Einladung zur Bauverhandlung per Einschreiben bekommen haben.

Heute hatten wir dann einen spannenden Tag, denn die Bauverhandlung stand an. Unterstützt wurden wir dabei von Franjo Bozic, den wir nun persönlich kennenlernen konnten, und Markus Mader. Aus Deutschland kennen wir Bauverhandlungen so, dass die Nachbarn darüber informiert werden, dass die Pläne zum Haus bei der Gemeinde aufliegen und dort eingesehen werden können. Bei uns war es jetzt etwas anders. Hier trifft man sich mit dem Vertreter der Gemeinde am Grundstück und alle Nachbarn werden auch persönlich zur Bauverhandlung geladen und können hier etwaige Einwände vorbringen. Dafür mussten wir die Grundstücksgrenzen, den Grundriss, die Höhe des Hauses und des Fußbodens auf dem Grundstück kennzeichnen und abstecken. Zum Glück half uns Markus hierbei wieder (er war sogar schon vor uns am Grundstück und hatte schon alles abgemessen als wir mit etwas Verspätung ankamen).

Da der Termin nach der Mittagspause an einem Werktag lag, dachten wir eigentlich nicht, dass viele der Nachbarn kommen würden und waren dann sehr erstaunt über den großen Andrang. Über ein Dutzend Menschen standen plötzlich vor unserem Grundstück, während drei Nachbarskinder durchs Gras tollten. So war es für uns auch eine tolle Möglichkeit, die Nachbarn kennenzulernen, die durchweg richtig nett sind.

Es wurde dann das Grundstück abgeschritten und unser Bauvorhaben mitsamt Plänen von Franjo Bosic vorgestellt. Die Nachbarn und der Vertreter der Gemeinde hatten ein paar Fragen und Anregungen, die Franjo auch beantwortete. Am Ende wurde festgehalten, dass keiner der Nachbarn Einwände hatte, und seitens der Gemeinde gab es noch zwei Dokumente, die sie noch von uns bzw. Town & Country benötigen. Danach wird es noch im Gemeinderat besprochen werden und dann hoffen wir ganz fest, dass wir die Genehmigung bekommen und bald bauen können. Auf Anfrage von Franjo können die Erdarbeiten sogar schon vor der endgültigen Genehmigung losgehen.

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