Elektroplanung

Um für die Elektroplanung gut vorbereitet zu sein, zeichneten wir unsere Möbel einigermaßen maßstabsgetreu in die Pläne ein, um zu sehen, wo wir beispielsweise Steckdosen benötigen. Wir hatten öfters gelesen, dass bei Town & Country relativ wenig Steckdosen dabei sind und einige Bauherren ziemlich viel Geld für zusätzliche Steckdosen ausgeben.

Im Internet fanden wir den Tipp, durch die Wohnung durch zu gehen und zu überlegen, wo wie viele Geräte angeschlossen sein sollen. Das machten wir nun, und kamen mit den Steckdosen im Standard eigentlich gut zurecht. In unserer aktuellen Wohnung haben wir auch nicht mehr Steckdosen, die sind allerdings ungünstig platziert. Mit einer besseren Verteilung würden uns die vorhandenen vollkommen ausreichen. Man muss aber auch dazu sagen, dass wir Geräte, die wir gerade nicht nutzen, immer ausstecken, um Strom zu sparen.

Das einzige, was wir uns überlegten, war, ein paar zusätzliche Lichtschalter einbauen zu lasssen, und zwar für die Küche vom Wohnzimmer kommend, für die Beleuchtung der Arbeitsfläche in der Küche, ein weiterer Schalter im Wohnzimmer für das Esszimmer und an jeder Seite des Ehebetts einen Schalter (um der Frage, wer aufstehen muss, um das Licht zu löschen, aus dem Weg zu gehen 😉 ).

Außerdem hatten wir mit dem Küchenplaner einige extra Steckdosen in der Küche eingeplant, hier braucht man auch am ehesten zusätzliche.

Das Gespräch für die Elektroplanung hatten wir dann mit den Bauleitern Wolfgang Hofer und Mateo Kristo. Aus ihrer Erfahrung konnten sie uns gute Tipps geben, wo Schalter und Steckdosen Sinn machen, denn auch wenn man sich vorher schon Gedanken gemacht hat, gibt es immer Dinge, die man nicht mitbedacht hat. Wir hatten beispielsweise überlegt, im Kinderzimmer am Bett noch einen extra Lichtschalter anzubringen, doch sie wiesen uns darauf hin, das Kinder mit schöner Regelmäßigkeit das komplette Zimmer umstellen und das Bett dann eventuell gar nicht mehr da steht, wo man es sich als Eltern beim Planen so schön gedacht hat. So haben wir uns hier ein bisschen zusätzliche Kosten gespart. Sie planten auch gleich vorausschauend eine Leerverrohrung mit ein, um die Strom- und Lichtversorgung für den Schopf am Carport, den wir irgendwann noch bauen wollen, zu ermöglichen, ohne nachträglich eine Wand aufreißen zu müssen.

Hier erfuhren wir auch, dass zusätzliche Steckdosen, die in Kombination eingebaut werden, also an eine vorhandene Steckdose oder einen Lichtschalter „angehängt“ werden können, weniger kosten als einzelne Steckdosen, was die Rechnung schon mal zu unseren Gunsten änderte. Außerdem wurden uns einige Steckdosen gutgeschrieben, die wir nicht brauchten, zum Beispiel die im Flur oben, der durch das vergrößerte Bad sowieso klein ausfällt und keine eigene Steckdose benötigt. Zusätzlich kamen wie gesagt die Schalter, einige Steckdosen, sowie ein Aufpreis dafür, dass wir den Backofen seperat von der übrigen Küche an einer anderen Wand unterbringen wollen. Alles in allem gingen wir mit einem Aufpreis, der kleiner war als das, was wir uns als Budget gesetzt hatten. So kann es weiter gehen. 🙂 Da macht es sich bezahlt, dass wir immer konservativ schätzen.

Mit der Entfernung des Baumes konnte uns Wolfgang auch helfen. Wir hatten zwar bei Bekannten nachgefragt, aber noch keine Rückmeldung. Als Wolfgang das hörte, griff er kurzerhand zum Telefon, machte einen Anruf und erklärte uns, dass der Baum am nächsten Tag ohne Kosten für uns geholt würde. 🙂 Es ist schön, dass alles so unkompliziert und schnell geht!