Fragen und Antworten

Wir haben bereits einige Mails mit Fragen bekommen und möchten hier die wichtigsten Fragen und Antworten sammeln, in der Hoffnung, dass es auch anderen helfen kann.

Sind die Handwerker wirklich alle aus der Region?

Ja, bei uns waren sie alle aus dem Umkreis.

Seid ihr von Town & Country für diesen Blog beauftragt?

Diese Frage kam zwar nicht per Mail an, wurde aber Markus Mader von einem Interessenten gestellt. Dieser konnte sich nicht vorstellen, dass ein Bau wirklich so problemlos abläuft wie von uns beschrieben, und vermutete deshalb, dass der Blog von Town & Country beauftragt wurde als Marketing.

Das ist allerdings nicht so. Die BKS wusste zwar darüber Bescheid, dass wir einen Blog schreiben, und schauten laut eigenen Aussagen auch regelmäßig rein, wir haben dafür aber nichts von ihnen bekommen, das Haus haben wir ganz normal mit Geld und ohne extra Rabatte bezahlen müssen. 😉

Unsere Intention, den Blog zu schreiben, war auch in erster Linie die, dass wir bei unserer Recherche keinen Baublog aus Vorarlberg gefunden haben. Man findet zwar aus anderen Teilen Österreichs oder Deutschlands etwas zu Town & Country, aber da das Unternehmen ja als Franchise aufgebaut ist, jeder Lizenznehmer also eigenverantwortlich und dadurch auch mit eventuell unterschiedlicher Qualität arbeitet, fanden wir es sehr schade, dass wir ausgerechnet zu dem in unserem Gebiet zuständigen Unternehmen (BKS) keinen ausführlichen Erfahrungsbericht fanden. Überzeugt wurden wir dann, wie man sieht, trotzdem, da wir von Markus sehr gut beraten wurden und im Gespräch mit ehemaligen Bauherren und jetztigen Hausbesitzer ein sehr gutes Gefühl bekamen – ganz davon abgesehen, dass ihr Haus super gebaut aussah. Manchem könnte ein Blog aber auch die Entscheidung erleichtern bzw. kommt er dadurch eventuell auch noch auf die Idee, auf bestimmte Dinge zu achten.

Dass wir fast durchgängig von unserer Zeit mit Town & Country schwärmen, liegt tatsächlich daran, dass alles so super gelaufen ist, sie alles gut im Griff hatten, offen und ehrlich mit uns waren, uns auch über ihr eigenes Feld hinaus beratend zur Seite standen, immer erreichbar waren und Probleme schnell und ohne lange Diskussionen behoben haben. Über alle Probleme, die es gab, haben wir natürlich berichtet, aber wir mussten sie ehrlich gesagt schon suchen. Natürlich sind wir keine Bausachverständigen, aber soweit wir es mit unserem Hausverstand beurteilen können, ist alles super gelaufen und wir sind auf ganzer Länge zufrieden.

Wie groß ist euer Grundstück?

Unser Grundstück hat 400 m² und ist absolut groß genug. Das Haus selbst benötigt eine Grundfläche von 70 m². Wir haben Platz für einen Carport, zwei gekieste und zwei Ausweich-Stellplätze, und vorn haben wir eine schöne Terrasse mit für uns genügend Garten. Es ist natürlich kein Park, aber da wir sowieso keine großen Landschaftsgärtner sind, reicht es für ein bisschen Bäume, Wiese, Schaukel und Sandkasten. Es kommt natürlich auch auf den Schnitt des Grundstücks an. Unseres ist sehr rechteckig und bietet sich sehr gut an.

Würdet ihr wieder mit Town & Country bauen?

Klares Ja! Bisher ist alles so reibungslos gelaufen, sie sind immer super nette Ansprechpartner, immer erreichbar, haben uns alle Fragen beantwortet, uns sogar noch bei vielen Dingen mit dem Grundstück, der Bauverhandlung etc. geholfen, was eigentlich gar nicht ihre Aufgabe gewesen wäre, und, das Wichtigste, das Haus sieht bisher sehr gut gebaut aus, was wir auch von allen Seiten immer wieder hören. Wir haben auch einen sehr guten Bauleiter, der uns regelmäßig über den Baufortschritt informiert, bei Fragen immer schnell antwortet, und mit uns einige Baustellenbesichtigungen gemacht hat. Wenn uns mal was aufgefallen war, was nicht richtig war oder uns komisch vorkam, hat er sich sofort darum gekümmert oder es war sogar schon erledigt, weil es ihm bei seinen wöchentlichen Inspektionen selbst schon aufgefallen war. Die Handwerker waren auch alle aus der Region und dadurch auch flexibler, als wenn man den günstigsten mit 200 km Anfahrt nimmt, sodass beim Bau keine langen Verzögerung wegen Planungsproblemen entstehen und Ausbesserungen immer zeitnah gemacht werden können. Wir hatten immer großen Respekt vor dem Bauen, weil man immer wieder hört, was da alles gemurkst wird und wie viel Ärger man damit haben kann, aber wir haben es mit T&C zum Glück auf Anhieb richtig getroffen. Das gilt auch, wenn mal etwas nicht so läuft, wie geplant. Bei der Besichtigung, die wir hier hatten, haben sie uns erzählt, dass es kurz davor ein Problem mit einem Schlauch der Solaranlage gegeben hatte. Sie haben dann bei T&C angerufen, da ist gleich ein Bauleiter vorbeigekommen, hat sich den Schaden angesehen und es sofort und ohne Kosten für die Bauherrn richten lassen. Auch bei uns wurden alle Nachbesserungen schnell und problemlos gemacht.

Wie hoch ist die Raumhöhe im OG wegen Dachschräge?

Da waren wir uns auch nicht sicher zu Anfang. Im Standard wäre der Kniestock (also die Raumhöhe an der Stelle, an der die Dachschräge auf die Wand trifft) bei etwa 60cm, da passt kein Bett drunter. Wir haben uns deshalb ein Raumwunder 114 hier in der Gegend, das kurz zuvor gebaut worden war, angeschaut. Die Bauherren dort hatten 2 Ziegelreihen extra aufbauen lassen. Damit kommt man auf knapp 110cm, was absolut reicht, um Betten darunter zu stellen. Für unseren Betten-Kopfteil würde auch eine einfache Erhöhung reichen, aber angenehmer ist es schon mit 2. Wir haben uns deshalb auch für eine Kniestockerhöhung um zwei Reihen entschieden. Das kostet zwar ein paar Tausender extra, aber das sind halt so Dinge, die kann man im Nachhinein nicht mehr ändern. So kamen uns die Zimmer alle schön großzügig vor. Falls es bei euch in der Gegend auch die Möglichkeit gibt, ein RW 114 zu besichtigen, am besten auch mit den Änderungen, die ihr auch machen wollt, dann nehmt das auf alle Fälle in Anspruch. Uns hat es sehr viel gebracht, man bekommt einen guten Eindruck und die Bauherren, die in unserem Fall richtig nett waren, können einem noch gute Tipps geben wegen Dingen, die einem sonst erst später auffallen (z.B. hatten sie den Wasserhahn bei ihrer Ausverkauf-Küche direkt vor dem Fenster und es dann nicht mehr richtig auf bekommen, weshalb wir gleich ein Fenster mit Fixglasanteil unten eingeplant haben, damit uns das nicht passiert). Wichtig für uns war außerdem noch die Vergrößerung des Bads.

Gab es unerwartete Zusatzkosten zum Fixpreis?

Wir hatten nicht viele Kosten, von denen wir zuvor nichts wussten. Uns wurden von vorn herein offen alle Kosten kommuniziert und der Preis, für den wir dann letztlich unterschrieben haben, stand bis Bauende noch immer. Was man unbedingt machen muss, ist, sich damit auseinander zu setzen, was im Fixpreis enthalten ist, sonst geht man von etwas Falschem aus. Wir haben die komplette Leistungsbeschreibung durchgearbeitet, um sicher zu gehen, dass alles beinhaltet ist, was wir brauchen. So gut wie alles hatte unser Berater aber schon beim Erstgespräch einkalkuliert.

Neben dem Fixpreis gibt es noch die Posten der Erdarbeiten und Anschlusskosten, die man z.B. an die Gemeinde zahlen muss. Letztere hat uns unser Berater auch gleich zu Anfang kommuniziert und die sind auch zugetroffen. Für die Erdarbeiten haben sie ein Erdarbeiten-Paket, das in den meisten Fällen so zutrifft. Da die Voraussetzungen aber bei jedem Grundstück anders sind, kann es sein, dass es hier zu einem großen Extraposten kommt, wenn man z.B. pilotieren muss. Da muss man dann mit 10.000 bis 20.000 € extra rechnen. Da das unser Budget gesprengt hätte, haben wir vor dem Kauf des Grundstücks das geologische Gutachten machen lassen. Hätten wir danach das Grundstück nicht gekauft, hätten wir es selbst bezahlen müssen, aber gut 1000 € dafür, dass wir uns nicht übernehmen, war uns lieber. Da aber alles gepasst hat, wurden die Kosten von T&C übernommen, weil im Preis das Gutachten ja schon inkludiert ist.

Bei dem Preis im Internet bleibt es natürlich nicht, aber unser Verkäufer hat gleich beim Erstgespräch so gut wie alles so eingeplant (Erdarbeiten, Anschlusskosten, rote Tonziegel statt Ytong, sowie Zusatzwünsche, die die meisten Kunden sowieso wollen, wie Rollläden, ebenerdige Dusche…), wie wir es am Ende auch wollten. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir ein knappes Budget haben, und daran haben sie sich auch gehalten und nicht versucht, uns etwas aufzuschwatzen. Allerdings sind wir selbst auch sehr umsichtig mit dem Geld gewesen. Wenn man alles bestellt, was man nett findet, wird es schon teurer, aber wir haben überall versucht, genau zu überlegen, was wir wirklich brauchen. Wenn man keine genauen Vorstellungen vom Design hat, genügt fast überall der Standard (z.B. bei Sanitär), der qualitativ absolut passt und in unseren Augen auch wirklich optisch was her macht.

Hier hat uns auch ein guter Finanzberater geholfen, der schon öfter für T&C finanziert hat und deshalb auch Erfahrungen damit hatte. Da wir bereits vor der Vertragsunterzeichnung alles geklärt hatten, sind seitdem nur ein paar hundert Euro zusätzlich angefallen wegen Dingen, die vorher nicht absehbar waren, wie z.B. die Entfernung eines Wurzelstocks. Bei der Elektroplanung haben wir z.B. nur wenige hundert Euro gebraucht, um alles genau so zu haben, wie wir es brauchen, und sind damit sogar unter unserem selbst gesetzten Budget geblieben. Sie sind auch immer sehr offen mit uns gewesen, was Preise angeht, haben uns die Preislisten vor Vertragsunterzeichnung gezeigt und uns bei jedem Sonderwunsch gesagt, was es kostet. Es macht aber auf alle Fälle Sinn, sich vorab genau zu überlegen, was man möchte, dann kann man diese Kosten gleich in die Kalkulation aufnehmen.

In unserem Umfeld haben auch sonst gerade viele gebaut, und bei denen war es häufig so, dass ihnen eine Lösung verkauft wurde (wie z.B. eine Erdwärmepumpe), dabei allerdings verschwiegen wurde, dass man dafür noch weitere Kosten tragen muss (z.B. Bohrungen), oder dass so Dinge wie Anschlusskosten (Gas, Wasser, Strom), die nicht vom Bauträger selbst gefordert werden, nicht kommuniziert wurden. So etwas hatten wir zum Glück gar nicht. Schon beim Erstgespräch war das alles in der Kalkulation drin und trifft es auch meistens ganz genau. Selbst so Dinge wie Energieausweis, Höhenplan, die größere Solaranlage, die für die Wohnbauförderung benötigt wird, usw. wurden bereits einkalkuliert. Hier und hier haben wir die Dinge aufgelistet, die wir noch zusätzlich zum Standard mit rein genommen haben.

Seid ihr zufrieden?

Wir wurden super beraten, uns wurden von vorn herein offen alle Kosten kommuniziert, der Preis, für den wir dann letztlich unterschrieben haben, stand bis zum Ende, die Qualität schaut sehr gut aus und sie sind dazu echt schnell. Unser Bauleiter war überall sehr dahinter, hat sich um alles gekümmert, auch z.B. soweit wie möglich um die Behörden, hat die Baustelle kontrolliert und uns regelmäßig informiert. Alle unsere Fragen und Anliegen wurden immer sehr schnell beantwortet. Sie haben uns auch bei der Grundstückssuche und Abklärungen wegen Dienstbarkeit weit mehr geholfen als sie gemusst hätten.

Wir hatten anfangs auch Angst vor dem Bauen, weil wir eigentlich noch von keinem Haus gehört hatten, das ohne Probleme gebaut wurde, aber die Mietwohnungssituation in Vorarlberg hat uns nahezu dazu gezwungen und jetzt sind wir echt glücklich darüber. In der Zwischenzeit haben wir auch mit unterschiedlichen ehemaligen Bauherren gesprochen oder wurden von ihnen angeschrieben. Es gab dabei nur positive Rückmeldungen. Auch bei Gemeinden, Banken, Finanzberatern usw. waren alle sehr gut auf BKS und vor allem unseren Bauleiter zu sprechen. Dieser ist erst seit ein paar Jahren dabei und hat wohl einen ordentlichen Qualitätsschub gebracht. Bei Problemen (von denen es nicht viel gab) diskutiert er nicht lange mit uns herum sondern steht voll auf unserer Seite und klärt alle Probleme mit den Handwerkern.

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